Wer hat Anspruch?
Anspruch auf den Kulturpass haben Personen, die in prekären finanziellen Verhältnissen leben.

  • BezieherInnen der Bedarfsorientierten Mindestsicherung (BMS)
  • Personen, denen die Ausgleichszulage zusteht (MindestpensionistInnen)
  • Personen, die Notstandshilfe beziehen
  • Personen, die Arbeitslosengeld beziehen und deren Tagsatz unter € 39,50 liegt
  • Personen, deren Haushaltseinkommen unter der Armutsgefährdungsgrenze liegt (nähere Infos dazu siehe Richtlinien zur Vergabe)
  • AsylwerberInnen, Menschen in Grundversorgung.
  • Kinder/Jugendliche (ab 10 Jahren), wenn deren Eltern unter der Armutsgefährdungsgrenze leben

Keinen Anspruch haben:
  • WeiterbildungsgeldbezieherInnen (BildungsgeldbezieherInnen), Fachkräftestipendium-BezieherInnen bzw. BildungsteilzeitgeldbezieherInnen
  • Studierende (Ausnahme: BezieherInnen von Sozialleistungen der Österr. HochschülerInnenschaft)
  • Volontäre bzw. Freiwillige
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Die Armutsgefährdungsgrenze
Für die Berechnung der Armutsgefährdung bildet immer das Haushaltseinkommen die Grundlage. 

Aktuell (Stand Mai 2017) liegt die Armutsgefährdungsgrenze für eine alleinstehende Person bei € 1.185,- (12 x im Jahr) oder bei € 1.015,50 (14 x im Jahr) bzw. bei € 14.217,- pro Jahr.

Für Familien bestehend aus 2 Erwachsenen und 2 Kindern liegt die Armutsgefährdungsgrenze bei € 2.488,- (12 x im Jahr) oder € 2.123,- (14 x im Jahr) oder € 29.855,- pro Jahr.

Die Armutsgefährdungsgrenzen für weitere Haushaltstypen werden folgendermaßen berrechnet:
Die Armutsgefährdungsgrenze für eine alleinstehende Person (siehe oben) wird dabei multipliziert um den Faktor 0,5 für jeden zusätzlichen Erwachsenen/Jugendlichen (älter als 14 Jahre) im Haushalt, und um 0,3 für jedes Kind (jünger als 14 Jahre).