Die Geschichte der Aktion Hunger auf Kunst & Kultur in Wien und Österreich
Die Aktion Hunger auf Kunst und Kultur" wird im Dezember 2003 von Schauspielhaus Wien (Airan Berg) und der Armutskonferenz (Martin Schenk) ins Leben gerufen und ist zunächst ein Jahr lang nur auf eine kulturelle Einrichtung, das Schauspielhaus Wien, beschränkt. Kulturpässe, Broschüren, Plakate werden gedruckt, rasch und unbürokratisch soll über das Partnernetzwerk der Armutskonferenz und über die AMS Wien-Regionalstellen jenen Menschen geholfen werden, die sozial bedürftig und kulturhungrig sind.
Ein Jahr später, im Dezember 2004 schließen sich sechs kulturelle Einrichtungen - Alte Schmiede, Dschungel Wien, Essl Museum, Kunsthalle Wien, Volksoper, cinemagic Kinderkino - der Aktion an, Ende 2005 sind es 24 und Ende 2006 bereits 33.
In dieser Zeit werden ebenfalls Kulturschaffende bzw. soziale Einrichtungen in den Bundesländern Salzburg und der Steiermark auf das Projekt aufmerksam und setzen sich mit den Initiatoren in Verbindung, um an der Umsetzung der Aktion in den jeweiligen Bundesländer zu arbeiten. Im Jänner 2006 startet die Aktion in Salzburg, im März 2006 in der Steiermark.
In Wien steht die Aktion
Hunger auf Kunst und Kultur
seit Dezember 2006 auf eigenen Beinen.
Hunger auf Kunst und Kultur
ist ein gemeinnütziger Verein, der von der Stadt Wien seit 2007 unterstützt wird. Die Geschäftsführung obliegt Mag. Monika Wagner.
2007 wächst das Wiener Netzwerk schließlich
In den Jahren 2007 und 2008 weitet sich die Aktion Hunger auf Kunst & Kultur schließlich beinahe auf ganz Österreich aus. Oberösterreich startet im Mai 2007, Vorarlberg und Tirol in der 1. Jahreshälfte 2008.
Seither wächst das kulturelle Angebot stetig - in Wien sind mittlerweile mehr als
150 Kultureinrichtungen
Partner der Aktion - und immer mehr KulturpassbesitzerInnen nutzen die Möglichkeit, ihren "Kulturhunger" zu stillen.