WER HAT ANSPRUCH AUF DEN KULTURPASS?
ANSPRUCH auf den Kulturpass haben Personen, die in prekären finanziellen Verhältnissen leben.

  • BezieherInnen der Wiener Mindestsicherung (WMS).
  • Personen, denen die Ausgleichszulage zusteht (MindestpensionistInnen).
  • Personen, die Invaliditäts oder Berufsunfähigkeitspension beziehen und deren Haushaltseinkommen unter der Armutsgefährdungsgrenze liegt.
  • Personen, die Arbeitslosengeld (AMS) oder Notstandshilfe beziehen und deren Tagsatz unter € 41,26 liegt. 
  • Personen, deren Haushaltseinkommen unter der Armutsgefährdungsgrenze liegt (siehe dazu pdf GUIDELINES zur Anspruchsberechtigung Kulturpass 2018).
  • AsylwerberInnen, Menschen in Grundversorgung.
  • Kinder/Jugendliche (ab 10 Jahren), wenn deren Eltern unter der Armutsgefährdungsgrenze leben.
  • Personen, die Krankengeld (Krankenstand) unter dem Tagsatz von €41,26 beziehen und deren Haushaltseinkommen unter der Armutsgefährdungsgrenze liegt. 
  • Personen, die in Mutterschutz/oder Karenz sind bzw. Kinderbetreuungsgeld beziehen und deren Haushaltseinkommen unter der Armutsgefährdungsgrenze liegt.
  • Personen, die selbständig bzw. freiberuflich erwerbstätig sind und deren Jahreseinkommen unter €14.856,- pro alleinstehender Person liegt (Vorlage Einkommenssteuerbescheid).
 
KEINEN ANSPRUCH haben:
 
  • WeiterbildungsgeldbezieherInnen (BildungsgeldbezieherInnen), Fachkräftestipendium-BezieherInnen bzw. BildungsteilzeitgeldbezieherInnen (Ausnahme: wenn nach Einkommensprüfung des gesamten Haushaltseinkommens durch die Nachbarschaftszentren des Wiener Hilfswerks die Armutsgefährungsgrenze unterschritten wird).
  • Studierende (Ausnahme: BezieherInnen von Sozialleistungen der Österr. HochschülerInnenschaft)
  • Volontäre bzw. Freiwillige
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DIE ARMUTSGEFÄHRDUNGSGRENZE

Für die Berechnung der Armutsgefährdung bildet immer das Haushaltseinkommen die Grundlage.

Die Armutsgefährdungsgrenze wird dabei multipliziert um den Faktor 0,5 für jeden zusätzlichen Erwachsenen/Jugendlichen (älter als 14 Jahre) im Haushalt, und um 0,3 für jedes Kind (jünger als 14 Jahre).

Aktuell (Stand Mai 2018) liegt die Armutsgefährdungsgrenze bei € 1.238,- (12 x im Jahr) oder bei € 1.061,15 (14 x im Jahr) bzw. bei € 14.856,00 pro alleinstehender Person im Jahr.