WER HAT ANSPRUCH AUF DEN KULTURPASS?
ANSPRUCH auf den Kulturpass haben Personen, die in prekären finanziellen Verhältnissen leben.

  • BezieherInnen der Wiener Mindestsicherung (WMS).
  • Personen, denen die Ausgleichszulage zusteht (MindestpensionistInnen).
  • Personen, die Invaliditäts- oder Berufsunfähigkeitspension beziehen und deren Haushaltseinkommen unter der Armutsgefährdungsgrenze liegt.
  • Personen, die Arbeitslosengeld (AMS) oder Notstandshilfe beziehen und deren Tagsatz unter 41,96 liegt. 
  • Personen, deren Haushaltseinkommen unter der Armutsgefährdungsgrenze liegt (siehe dazu pdf GUIDELINES zur Anspruchsberechtigung Kulturpass 2019).
  • AsylwerberInnen, Menschen in Grundversorgung.
  • Kinder/Jugendliche (ab 10 Jahren), wenn deren Eltern unter der Armutsgefährdungsgrenze leben.
  • Personen, die Krankengeld (Krankenstand) unter dem Tagsatz von 41,96 € beziehen und deren Haushaltseinkommen unter der Armutsgefährdungsgrenze liegt. 
  • Personen, die in Mutterschutz/oder Karenz sind bzw. Kinderbetreuungsgeld beziehen und deren Haushaltseinkommen unter der Armutsgefährdungsgrenze liegt.
  • Personen, die selbständig bzw. freiberuflich erwerbstätig sind und deren Jahreseinkommen unter 15.108,00 € pro alleinstehender Person liegt (Vorlage Einkommenssteuerbescheid).
 
KEINEN ANSPRUCH haben:
 
  • WeiterbildungsgeldbezieherInnen (BildungsgeldbezieherInnen), Fachkräftestipendium-BezieherInnen bzw. BildungsteilzeitgeldbezieherInnen (Ausnahme: wenn nach Einkommensprüfung des gesamten Haushaltseinkommens durch die Nachbarschaftszentren des Wiener Hilfswerks die Armutsgefährungsgrenze unterschritten wird).
  • Studierende (Ausnahme: BezieherInnen von Sozialleistungen der Österr. HochschülerInnenschaft)
  • Volontäre bzw. Freiwillige
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DIE ARMUTSGEFÄHRDUNGSGRENZE

Für die Berechnung der Armutsgefährdung bildet immer das Haushaltseinkommen die Grundlage.

Die Armutsgefährdungsgrenze wird dabei multipliziert um den Faktor 0,5 für jeden zusätzlichen Erwachsenen/Jugendlichen (älter als 14 Jahre) im Haushalt, und um 0,3 für jedes Kind (jünger als 14 Jahre).

Aktuell liegt die Armutsgefährdungsgrenze bei 1.259,00 € (12 x im Jahr/pro Person) oder bei  1.079,00 € (14 x im Jahr/pro Person ) bzw. bei 15.108,00 € pro alleinstehender Person im Jahr.