Jüdisches Museum Wien

23.10.26, Wien
Das Bild zeigt einen
                                                Koffer, der auf einer Holzkommode liegt. Dahinter sieht man einen geblümten in blau-grün Tönen gehaltenen Stoff

Aktuell ist die Ausstellung "Heimatlos: Wiener Juden im Exil" zu sehen.
Nach dem "Anschluss" am 12. März 1938 wurde Wien zur Modellstadt für die systematische Vertreibung der Jüdinnen und Juden. In kürzester Zeit wurde die drittgrößte jüdische Gemeinde Europas durch Emigration, Deportation und Ermordung nahezu ausgelöscht. Für jene, die ins Ausland fliehen konnten, bedeutete dies den Verlust ihrer bürgerlichen Existenz, ihres Hab und Guts sowie ihrer Heimat. Jüdische Wiener:innen fanden Zuflucht in der ganzen Welt –  in europäischen Staaten, Nord- und Südamerika, Afrika, im Nahen Osten, Asien und Australien – und mussten ihr Leben in der Fremde mühsam neu aufbauen. Noch bis 04.04.2027